Modalverben

Modalverben-Tabelle mit Verneinungen (besonders wichtig bei: nicht dürfen, nicht müssen, nicht sollen), inklusive Erklärung und Beispielsatz:


Modalverben im Deutschen – mit Verneinung

ModalverbBedeutung / VerwendungVerneinung (Bedeutung)1. Pers. Sg.BeispielsatzVerneinter Beispielsatz
könnenFähigkeit / Möglichkeitnicht können = keine Fähigkeitich kannIch kann gut schwimmen.Ich kann nicht gut tanzen.
müssenNotwendigkeit / Pflichtnicht müssen = keine Notwendigkeitich mussIch muss morgen arbeiten.Ich muss nicht arbeiten. (= Es ist nicht nötig)
dürfenErlaubnisnicht dürfen = Verbotich darfDu darfst hier parken.Du darfst nicht rauchen. (= Verbot)
sollenEmpfehlung / moralische Pflichtnicht sollen = nicht empfohlenich sollIch soll mehr schlafen.Ich soll nicht so viel Kaffee trinken.
wollenWunsch / Absichtnicht wollen = Ablehnungich willIch will Deutsch lernen.Ich will nicht ins Kino gehen.
mögenVorliebenicht mögen = keine Vorliebeich magIch mag Pizza.Ich mag Brokkoli nicht.
möchtenhöflicher Wunschnicht möchten = höflich ablehnenich möchteIch möchte einen Tee, bitte.Ich möchte keinen Tee, danke.

Hinweise zur Verneinung:

  • nicht dürfen = Verbot
    → „Du darfst hier nicht rauchen.“ = Es ist verboten!
  • nicht müssen = Es ist nicht nötig.
    → „Du musst heute nicht arbeiten.“ = Du brauchst nicht.
  • nicht sollen = Es ist nicht empfohlen / nicht erlaubt (indirekt)
    → „Du sollst das nicht tun.“ (= Es wäre besser, wenn du es lässt)
  • nicht mögen / nicht wollen = persönliche Ablehnung
    → „Ich mag keinen Kaffee.“ / „Ich will nicht mitkommen.“